CBD INFO

CBD vs THC

Cannabidiol (CBD) ist mengenmässig, nach dem Hauptwirkstoff THC, das im Hanf am zweitstärksten vertretene Cannabinoid. Es gehört zu den Phytocannabinoiden und kommt vor allem im Nutzhanf mit einer Menge von bis zu 2% in den Blüten vor.



WIRKUNG VON CBD

 

Unter dem „Rauschhanf“, weisen Cannabis indica-lastige Sorten einen höheren CBD-Gehalt auf als Züchtungen mit einer Dominanz von Cannabis sativa.

 

CBD allein eingenommen verursacht keinerlei Rauschwirkung. Es ist nicht wesentlich psychotrop und hat keine relevanten, psychischen Nebenwirkungen.

 

Die einzelnen Wirkungen der Substanz sind, wie auch die anderer Cannabinoide, noch nicht vollständig erforscht. Es gibt also durchaus Spielraum für die Entdeckung weiterer Wirkungen. Die Wirkung in isolierter Form ist darüber hinaus anders zu betrachten, als in Kombination mit vielen weiteren Stoffen der Cannabispflanze (z.B. allein über 80 Cannabinoide, ausserdem Flavonoide, Terpene, Terpenoide).

 

CBD vermittelt seine Wirkungen sowohl über den CB1- als auch über den CB2-Rezeptor. Die Rezeptoren des Endocannabinoidsystems (ECS), werden durch körpereigene Cannabinoide (Endocannabinoide) aktiviert oder gehemmt und beeinflussen wohl viele physiologische Prozesse.

Diskutiert werden unter anderem mögliche therapeutische Wirkungen wie antioxidative, antiinflammatorische, anti-konvulsive, antiemetische, anxiolytische oder antipsychotische Effekte. Die medizinische Wirkung von CBD ist derzeit jedoch erst ungenügend erforscht.

 

Lange Zeit waren Cannabis-Züchter in erster Linie bemüht, den CBD-Gehalt möglichst niedrig zu halten, um ein besseres „High“ zu erreichen. So liegt der CBD Gehalt in vielen gängigen Cannabissorten bei unter einem Prozent. Die Wirkung von CBD geht eher in Richtung entspannend, körperbetont und auf die Psyche angenehm beruhigend. CBD ist in der Schweiz nicht reglementiert und in seiner Reinform absolut legal.

 

Quelle: www.hanf-magazin.com


CBD

Cannabidiol (CBD) ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf Cannabis sativa / indica. Die Forschung hat aufgezeigt das dieser Wirkstoff viele Nutzen hat.


CBN

Cannabinol (CBN)  oder abgekürzt CBN, ist ein Analgetikum, das durch den Abbau von THC durch Oxidation ensteht. Es ist nicht psychoaktiv und ist in frischen Cannabis Pflanzen nur in geringen Mengen vorzufinden.


CBG

Cannabigerol (CBG)  ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das in verschiedenen Hanf-Arten vorkommt. Es bindet mit millimolarer Affinität an den Cannabidolrezeptor CB1.  Die Konzentration von CBG ist bei Cannabis Indica höher als bei anderen Cannabis-Arten


CBC

Cannabichromen (CBC) ist eines von 113 Cannabinoiden. Es wirkt nicht selbst schmerzstillend, unterstützt jedoch die schmerzhemmende Wirkung des Tetrahydrocannabinol (THC) und wirkt beruhigend. Außerdem wurde eine antibiotische Wirkung gegen Bakterien festgestellt, die als resistent gegenüber klassischen Antibiotika gelten. Wenn Cannabichromen Licht ausgesetzt wird, kann dadurch Cannabicycol entstehen. Das Vorkommen von CBC ist bei Cannabis indica höher als bei Cannabis sativa.


CBDA

CBDA ist wie THCA eine Säureform des CBD. Es scheint gegen Übelkeit (antiemetische Wirkung) zu nützen. Laut Forschung spielt dieses Cannabionid auch in der Behandlung gegen Brustkrebs eine wichtige Rolle. Die Forschungen sind jedoch noch relativ am Anfang.


THC

Tetrahydrocannabinol  ist eine psychoaktive Substanz, die zu den Cannabinoiden zählt. Das Molekül stellt den hauptsächlich rauschbewirkenden Bestandteil der Hanfpflanze (Cannabis) dar. In der Pflanze liegt die Substanz jedoch weitgehend in natürlicher Form zweier THC-Säuren vor. Diese werden erst durch Decarboxylieferung wirksam, was durch Trocknung des Pflanzenmaterials erreicht wird.


THCV

Tetrahydrocannabivarin (THCV) ist ein Cannabinoid. Es hat eine ähnliche Grundstruktur wie Tetrahydrocannabidol (THC)


THCA

THCA, eine Säure, ist in der frischen Hanfpflanze vorhanden. Wenn es erhitzt wird, wird es von THCA in THC umgewandelt.